Sonntag, 3. Juli 2011

Wuppi









Gemeinsam mit Wuppi, dem kleinen Außerirdischen, gehen "unsere" Vorschulkinder auf eine abenteuerliche Reise. Die Abenteuerspiele beziehen sich allesamt darauf, unterstützende Fähigkeiten für den späteren Lese- und Schreiblernprozess zu stärken. Im Rahmen der phonologischen Bewusstheit gehören dazu vorwiegend Lauschspiele, Reime, Silbentrennung und Lauterkennung.
Bereits seit vielen Jahren ist der enge Zusammenhang zwischen der phonologischen Bewusstheit und dem erfolgreichen Erlernen von Lesen und Schreiben bekannt. Auffallend positiv: Im Gegensatz zu anderen Trainingsprogrammen zur phonologischen Bewusstheit im Kindergarten, werden alle Spiele und Übungen hier in eine kindgerechte Rahmenhandlung eingebunden.
Wuppi ist Sohn des Königs Wuppix vom Planeten Wupp. Bevor er allerdings später selber König werden kann, muss er natürlich noch das Lesen und Schreiben lernen. Doch dafür fehlen ihm leider einige wichtige Voraussetzungen, wie zum Beispiel richtig zuhören, reimen und Silben erkennen können. Also wird das mit dem Lesen und Schreiben sicher nicht so einfach.
Darüber freut sich der Bösewicht Bösix vom Nachbarplaneten. Falls nämlich Wuppi später tatsächlich nicht lesen und schreiben kann, kann er auch kein König werden. In
diesem Falle würde sich Bösix selbst zum neuen König aller Wuppianer ernennen.
Wuppi wird deshalb von seinem Vater auf die Erde geschickt, um hier gemeinsam mit Kindergartenkindern all die wichtigen Dinge zu lernen, die es später leichter machen, das Lesen und Schreiben zu lernen. Wenn die Kinder einmal mit der Vorlese- geschichte und Wuppi – in Form einer Handpuppe – bekannt sind, kann es mit den Spielen auch schon losgehen.
Insgesamt gibt es 80 verschiedene Übungseinheiten, die auf einen Zeitraum von 18 Wochen verteilt mit den Kindergartenkindern durchgeführt werden können. Ziel für die Kinder ist es, am Ende "Ohrenkönig" zu werden. Der Weg bis dahin ist gut aufgebaut. Die Einheiten beginnen mit einfachen Lauschspielen. Nach Spielen zu Reimen und Silben führt der Weg die Kinder auch zu der Fähigkeit, Anlaute und Einzellaute im Wort zu erkennen. So steigert sich der Schwierigkeitsgrad bis zum Ende gleichmäßig.